Heute ist der 10.05.2026 und wir werfen einen Blick auf ein ganz besonderes Thema, das viele Menschen in Kärnten betrifft: die Pflegenahversorgung. Seit 2019 sind die Pflegenahversorger hier aktiv und bieten ihre Hilfe bei Pflege-, Betreuungs- und Sozialfragen an. Sie sind die erste Anlaufstelle für Betroffene und haben sich zum Ziel gesetzt, frühzeitig Unterstützung zu leisten. Das soll den Menschen ermöglichen, ihr Leben im gewohnten Umfeld selbstständig zu gestalten.

In den letzten 16 Monaten konnten die Pflegenahversorger in Kärnten rund 9.000 Personen begleiten. Das sind etwa 350 Menschen pro Vollzeitkraft – und wir sprechen hier von einem Team, das aktuell aus 52 Frauen und einem Mann besteht. Diese engagierten Helfer leisten wertvolle Arbeit, denn insgesamt gab es über 119.000 Interventionen, was im Schnitt 13 Einsätze pro betreuter Person bedeutet. Die Nachfrage nach Pflege- und Unterstützungsangeboten ist hoch. Besonders häufig wird Hilfe bei Pflegegeld-Anträgen benötigt, und auch die Entlastung für pflegende Angehörige steht ganz oben auf der Liste der Anfragen.

Flächendeckende Versorgung

Die Pflegenahversorgung hat sich mittlerweile in 119 Gemeinden etabliert, was über 90% der Kärntner Kommunen entspricht. Einzig im Bezirk St. Veit an der Glan ist man noch nicht flächendeckend vertreten, doch das soll sich bald ändern! In Friesach und Metnitz steht der Start der Pflegenahversorgung kurz bevor, wodurch die Zahl der versorgten Gemeinden auf 121 ansteigt. Gespräche mit Klagenfurt und Villach über stadtteilorientierte Modelle sind ebenfalls im Gange – da tut sich also einiges!

Kärnten hat sich damit als Vorreiter in der Pflegepolitik etabliert. Es ist das einzige Bundesland in Österreich, das eine so hohe Dichte an Pflegenahversorgung aufweist. Der Bezirk Spittal ist bereits vollständig erschlossen und die kommenden Jahre sehen vielversprechend aus: Bis 2026 sind 3,2 Millionen Euro aus dem Pflegefonds für die Pflegenahversorgung eingeplant. Ab 2025 entfällt der Gemeinde-Finanzierungsanteil vollständig, was eine jährliche Entlastung von 1,6 Millionen Euro für die Kommunen zur Folge haben wird. Ein echter Lichtblick!

Ehrenamtliche Unterstützung

Über 600 Ehrenamtliche stehen den Pflegenahversorgern zur Seite und leisten unverzichtbare Hilfe, besonders im ländlichen Raum. Im Jahr 2025 haben diese engagierten Helfer beeindruckende 37.000 Stunden geleistet, 480.000 Kilometer zurückgelegt und 18.600 Einsätze absolviert. Das ist wirklich bemerkenswert! Zudem wurden kulturelle Initiativen zur Stärkung der sozialen Interaktion älterer Menschen ins Leben gerufen. Es zeigt sich, dass die Vernetzung von mobilen Diensten, Tagesbetreuung, betreutem Wohnen und Ehrenamt im Rahmen des Modells „Altern im Mittelpunkt“ (AiM) gut funktioniert.

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Die Pflegenahversorgung ist mehr als nur ein Dienst – sie steht für ein starkes Netzwerk, das sich um die Bedürfnisse der Menschen kümmert. Das Team Kärnten sieht die Pflegenahversorgung als Erfolgsmodell und fordert einen weiteren Ausbau mobiler Dienste. Es bleibt spannend, wie sich die Angebote in den kommenden Jahren weiter entwickeln werden. Kärnten setzt mit dieser Initiative ein Zeichen für eine menschliche und bedarfsgerechte Pflege – und das ist einfach nur großartig!