Am Wörthersee, wo die Wellen sanft plätschern und die Sonne über den glitzernden Wassern strahlt, ist nicht alles so idyllisch, wie es scheint. Eine alkoholisierte Bootslenkerin hat sich kürzlich auf der Kapuzinerinsel festgefahren – und das mit einem Blutalkoholgehalt von über 1,6 Promille! Das ist schon eine ordentliche Hausnummer und zeigt, dass der Genuss von Alkohol am Wasser nicht immer die beste Idee ist.

Die Bergung des Bootes, das sich als unliebsame Herausforderung entpuppte, dauerte mehr als drei Stunden. Die Freiwillige Feuerwehr war zur Stelle und bewältigte die Situation mit Bravour. Die Strapazen des Einsatzes wurden durch die Erkenntnis verstärkt, dass für Bootsführer ähnliche Alkoholgrenzen wie für Autofahrer gelten. Ab 0,5 Promille können schon strenge Strafen drohen. In diesem Fall könnte die Frau nicht nur mit Geldstrafen rechnen, sondern auch der Entzug ihres Boots- und Pkw-Führerscheins steht im Raum. Es könnte sogar sein, dass die zuständige Behörde eine verkehrspsychologische Untersuchung anordnet. Das Ganze hat nicht nur rechtliche, sondern auch persönliche Konsequenzen – und das ist nicht zu unterschätzen.

Rechtliche Grundlagen und mögliche Folgen

In Deutschland gelten für das Fahren von Booten strenge Regeln. Auch hier liegt die Promillegrenze bei 0,5. Wer darüber ist, muss mit Bußgeldern zwischen 350 und 2.500 Euro rechnen. Ab 1,1 Promille wird es richtig ernst – dann drohen Geld- oder sogar Freiheitsstrafen, nicht zu vergessen die Anordnung einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU). Diese Regelungen sind nicht nur auf Bundeswasserstraßen beschränkt, sondern gelten für alle Gewässer. Wenn man Passagiere oder gefährliche Güter transportiert, gibt es sogar eine 0,0-Promillegrenze. Die gesetzlichen Grundlagen hierfür sind in verschiedenen Verordnungen festgehalten.

Die Konsequenzen von Verstößen können weitreichend sein. Verstöße gegen die Promillegrenzen können als Ordnungswidrigkeit oder gar als Straftat gewertet werden. Ab einem Alkoholgehalt von 1,1 Promille ist das Fahren mit einem Boot nicht nur gefährlich, sondern kann auch strafrechtlich verfolgt werden. Man fragt sich, was in den Köpfen der Leute vorgeht, wenn sie sich in solch einen Zustand begeben und dann ans Steuer eines Bootes – oder Autos – gehen. Die Kombination aus Alkohol und Wasser ist in den meisten Fällen, nun ja, alles andere als ratsam.

Es bleibt zu hoffen, dass solche Vorfälle dazu führen, dass wir alle etwas nachdenklicher werden, wenn es um Alkohol und das Führen von Fahrzeugen, gleich welcher Art, geht. Denn Spaß auf dem Wasser sollte nicht mit solchen riskanten Entscheidungen einhergehen. Schließlich ist der Wörthersee ein Ort der Freude, nicht der Probleme!

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