Licht und Tradition: Die Magie der Marienschiffsprozession am Wörthersee
Die Marienschiffsprozession auf dem Wörthersee ist mehr als nur eine Veranstaltung – sie ist ein tief verwurzelter Brauch, der Jahr für Jahr viele Menschen in seinen Bann zieht. Am 15. August 2026, anlässlich des Hochfestes Mariä Aufnahme in den Himmel, wird diese traditionsreiche Wallfahrt bereits zum 72. Mal durchgeführt. Die feierliche Schiffsprozession, die ihren Ursprung im Jahr 1954 hat, steht ganz im Zeichen der Marienstatue aus Fatima, die in der nächtlichen Dunkelheit über den glitzernden Wörthersee gleitet. Ein unvergessliches Erlebnis für jung und alt!
Die Schiffe legen von mehreren Anlegestellen ab – Klagenfurt, Krumpendorf, Pörtschach, Velden und Maria Wörth. Und das Beste daran? An jeder Station gibt es ein eigenes Programm, das die Besucher mit Musik, Andachten oder Segensfeiern verwöhnt. In Krumpendorf etwa sind Kräutersegungen angesagt, während in Pörtschach ein stimmungsvolles Promenadenkonzert auf die Gäste wartet. Velden lockt mit einem Strandkonzert, und in Maria Wörth wird die Nacht durch eine beeindruckende Lichtprojektion auf die Kirchen erhellt. Hier wird ein bisschen Magie zum Leben erweckt!
Ein Abend voller Klang und Licht
Um 20.15 Uhr sticht die Armada der Schiffe in See, und die Rückkehr erfolgt gegen Mitternacht in die Ostbucht von Klagenfurt. Musikalisch wird das Ganze durch das Vokalensemble und die Bläsergruppe der Dommusik begleitet, während „Die Kärntner aus Maria Wörth“ auf dem Begleitschiff für beste Unterhaltung sorgen. Es ist ein Fest für die Sinne! Übrigens, die Tickets sind ein echter Schnapper: 49 Euro für Erwachsene, 45 Euro für Studenten und Menschen mit Beeinträchtigung sowie 20 Euro für Kinder bis 14 Jahre. Die Karten können im Büro der Dompfarre, bei der Wörtherseeschifffahrt und natürlich online erworben werden.
Die Schiffsprozession ist nicht nur ein religiöses Ereignis, sondern zieht auch zahlreiche Gläubige aus dem In- und Ausland an. Bischof Josef Marketz wird gemeinsam mit Bischof Hermann Glettler und Dompfarrer Peter Allmaier die Prozession begleiten und an den Anlegestellen kurze Ansprachen halten. In diesem Jahr wird erstmals eine Lichtprojektion unter dem Motto „Lichtvolle Gedanken“ in Maria Wörth zu sehen sein – eine wunderbare Alternative zum klassischen Feuerwerk. Statt bunter Lichter wird die Marienkirche mit Worten wie Frieden, Glaube, Liebe und Hoffnung beleuchtet.
Ein Blick hinter die Kulissen
Die Geschichte der Marienschiffsprozession ist ein Stück Kärntner Tradition, das in den letzten Jahrzehnten immer wieder neu interpretiert wurde. Die erste Prozession fand 1954 statt und führte von Velden nach Klagenfurt. Seither hat sich die Feierlichkeit zu einem jährlichen Highlight entwickelt. Die Diözese Gurk, vertreten durch die Katholische Kirche Kärnten, setzt sich dafür ein, dass dieses Ereignis nicht nur spirituell bereichert, sondern auch für alle zugänglich ist. Informationen finden sich auf der offiziellen Webseite, wo auch die Barrierefreiheit berücksichtigt wird.
Also, falls du am 15. August in der Nähe des Wörthersees bist, lass dir dieses einmalige Erlebnis nicht entgehen! Genieß die Atmosphäre, die Gemeinschaft und vor allem die Verbindung zu etwas Größerem. Die Marienschiffsprozession ist eine Einladung, sich dem Glauben und der Tradition auf ganz besondere Weise hinzugeben.
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