Gestern, am 7. Mai 2026, war in Klagenfurt am Wörthersee die Luft voller Aufregung und Kreativität. In der beeindruckenden Droneberger Eventhalle wurden die Innovations- und Forschungspreise des Landes Kärnten verliehen. Ein Spektakel, das die besten Köpfe der Region zusammenbrachte, um ihre bahnbrechenden Ideen ins Rampenlicht zu rücken. Landeshauptmann Daniel Fellner und Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig überreichten die begehrten Trophäen und hoben die Bedeutung von Innovation für die Wettbewerbsfähigkeit und Lebensqualität in Kärnten hervor.
Von 26 eingereichten Innovationsprojekten wurden 14 für die Auszeichnungen nominiert. Das zeigt, wie viel Innovationsgeist hierzulande steckt! In der Kategorie Kleinstunternehmen triumphierte die Avemoy FlexCo mit ihrer genialen Drohnenlösung für Gewächshäuser. Die Konkurrenz war stark, denn auch die MarWin Solutions GmbH und die Konatec GmbH hatten es bis zur Nominierung geschafft. Bei den Großunternehmen konnte die Infineon Technologies Austria AG mit ihrer Ionenfallen-Technologie die Jury überzeugen. Auch die Anexia Holding GmbH und die Treibacher Industrie AG waren in dieser Kategorie nominiert.
Die Preisträger im Detail
Im Bereich Klein- und Mittelunternehmen machte die Glaunach GmbH das Rennen mit ihrem innovativen Wasserstoffschalldämpfer. Die Nominierungen in dieser Kategorie kamen von Interelektrik GmbH und pdcp GmbH. Besonders spannend: Für den Staatspreis für Forschung und Innovation wurden gleich drei Kärntner Unternehmen nominiert – Avemoy FlexCo, Anexia Holding GmbH und Infineon Technologies Austria AG. Zudem wurden die Avemoy FlexCo für den Staats-Sonderpreis „Econovius“ und die Glaunach GmbH für den Staats-Sonderpreis „Verena“ vorgeschlagen. Ein echter Erfolg für die Innovationslandschaft Kärntens!
Diese Veranstaltung, organisiert vom Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds (KWF), ist nicht nur eine Auszeichnung, sondern auch eine Plattform für Austausch und Inspiration innerhalb der Kärntner Innovationscommunity. Hier kommen Ideen zusammen, die die Zukunft gestalten können. Die Jury, die die Preisträger ermittelte, berücksichtigte klare Beurteilungskriterien in verschiedenen Kategorien. Das macht die Auszeichnungen nicht nur zur Ehre, sondern auch zu einem wertvollen Impuls für die beteiligten Unternehmen.
Ein Ausblick auf die Zukunft
Die Innovations- und Forschungspreise werden seit 2004 vom KWF im Auftrag des Landes Kärnten vergeben. Es ist ein Zeichen dafür, dass Kärnten ein Ort für kreative Köpfe und innovative Lösungen ist. Die herausragenden Projekte, die ausgezeichnet wurden, sind nicht nur das Ergebnis harter Arbeit, sondern auch ein Beweis dafür, dass Forschung und Entwicklung in der Region blühen.
Schließlich darf man nicht vergessen, dass solche Veranstaltungen auch eine Gelegenheit bieten, um über die Zukunft nachzudenken. Zukunftsforscher Tristan Horx hielt eine inspirierende Keynote mit dem Titel „New Generation | Next Innovation“. Die spannende Frage bleibt: Wie wird sich die Innovationslandschaft in den kommenden Jahren entwickeln? Eines steht fest: Kärnten hat viel zu bieten, und die Innovationskraft der Unternehmen wird uns sicherlich weiterhin überraschen.