In Klagenfurt am Wörthersee tut sich was! Das geplante Kongress- und Veranstaltungszentrum, das unter dem Namen „Congress Center Klagenfurt“ (CCK) firmiert, soll bis Ende 2028 fertiggestellt werden. Die Stadt hat sich mit einem stattlichen Budget von rund 20 Millionen Euro aufgemacht, um das Projekt zu realisieren. Und das Geld kommt von verschiedenen Stellen: Jeweils 5 Millionen Euro steuern die Stadt Klagenfurt und das Land Kärnten bei, während die Kärntner Messen die restlichen 10 Millionen Euro über einen Kredit aufbringen.

Das CCK wird direkt auf dem Messegelände errichtet, und die Lage könnte kaum besser sein – in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof und zur Innenstadt. Der Beginn der Bauarbeiten ist für nach der Freizeitmesse angesetzt, die Vorfreude auf das neue Zentrum wächst. Es wird ein multifunktionales Veranstaltungszentrum mit echtem Kongressflair, das die Stadt als „MICE“-Destination (Meetings, Incentives, Congresses, Events) positionieren soll.

Ein Architekturjuwel aus Klagenfurt

Architektin Barbara Frediani-Gasser hat den internationalen Architektenwettbewerb gewonnen, der aus 29 Einreichungen die besten Konzepte suchte. Ihre Vision für das neue Veranstaltungszentrum wird am 10. März 2025 präsentiert. Der Hauptsaal wird Platz für bis zu 600 Personen bieten, ergänzt durch einen Seminarbereich. Und das ist noch nicht alles – auch Teile der Messehalle 5 werden saniert, so dass die Messearena bald bis zu 1.400 Personen fassen kann. Ein echtes Highlight, das die Möglichkeiten für Events und Kongresse in Klagenfurt sprunghaft erhöhen wird!

Bürgermeister Christian Scheider und andere Projektbeteiligte betonen die immense Bedeutung des Projekts für Klagenfurt und Kärnten. Auch Landesrat Martin Gruber sieht in diesem Vorhaben eine historische Dimension, die weit über die Bauarbeiten hinausgeht. Und während das Ganze voranschreitet, hat die Kärntner Messe im vergangenen Jahr mit 16 Eigenmessen, 3.100 Ausstellern und 220.000 Besuchern bereits eindrucksvoll bewiesen, wie wichtig sie für die Region ist. Die Messe generiert einen Umsatz von 9 Millionen Euro und hat eine Umwegrentabilität von 63 Millionen Euro – da kann man wirklich sagen: Das ist ein guter Deal für alle!

Der Ausblick auf die Zukunft

Doch nicht alles ist Gold, was glänzt. Stefan Samonig von den Grünen in Klagenfurt hat kritische Anmerkungen geäußert und betont, dass ein neues Veranstaltungszentrum allein nicht ausreicht. Er fordert einen ganzheitlichen Plan für das gesamte Messeareal. Und hier muss man wohl einmal durchatmen – denn es ist klar, dass für eine nachhaltige Entwicklung mehr nötig sein wird als nur ein neues Gebäude.

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In jedem Fall wird das CCK nicht nur die Veranstaltungslandschaft in Klagenfurt aufmischen, sondern auch einen bedeutenden wirtschaftlichen Impuls geben. Die Kärntner Messen haben ein erfolgreiches Geschäftsjahr hinter sich mit einem Cashflow von 530.000 Euro und einer Betriebsleistung von 9 Millionen Euro. Mit 28 Mitarbeitern wird hier ordentlich angepackt, und die Vorfreude auf das neue Zentrum ist greifbar. Klagenfurt, mach dich bereit – der Countdown läuft!

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