In Kärnten wird’s bald lebendig auf den Straßen! Ab dem 1. Juni starten die umfangreichen Reparaturarbeiten an vier Brücken entlang der B111 Gailtal Straße. Ein wichtiges Vorhaben, das die Region betrifft und für die Verkehrssicherheit sorgt. Die betroffenen Bereiche umfassen den Gailtalzubringer zwischen der Autobahnabfahrt Hermagor und Feistritz an der Gail. Hier wird ordentlich Hand angelegt – unter anderem an einer Brücke über den Draschitzbach, zwei Wegunterführungen und einem Wilddurchlass. Ein Budget von etwa 390.000 Euro, bereitgestellt vom Straßenbaureferat, soll die Instandsetzung und Modernisierung vorantreiben. Die Arbeiten sollen bis Ende Juli abgeschlossen sein.

Die Maßnahmen sind vielfältig: Fahrbahnübergänge werden ausgetauscht, die Asphaltdeckschichten erneuert und die Randbalken instand gesetzt. Martin Gruber, Straßenbaureferent und Landeshauptmann-Stv., hebt die Gailtal Straße als zentrale Lebensader der Region hervor. In den letzten Jahren wurden bereits rund sieben Millionen Euro in die Modernisierung und Instandsetzung dieser wichtigen Verkehrsachse investiert. Ja, hier tut sich wirklich etwas!

Zusätzliche Herausforderungen für die Region

Doch das ist nicht alles! Vom 6. bis 24. Oktober kommt’s zum doppelten Baustellen-Chaos. Während dieser Zeit sind die B90 Nassfeld Straße und die S.P. 110 Passo Pramollo auf italienischer Seite komplett gesperrt. Das bedeutet – nun ja – eine echte Herausforderung für alle, die auf diesen Verkehrsachsen vom Gailtal nach Italien angewiesen sind. Montag bis Freitag ist von 7.30 Uhr bis 18 Uhr kein Durchkommen, am Wochenende kann man immerhin von Freitag 18 Uhr bis Montag 7.30 Uhr wieder fahren. Aber die Umwege, die sich ergeben, sind nicht ohne und könnten gerade für Betriebe, die auf italienische Kundschaft setzen, spürbare Auswirkungen haben.

Der Herbst ist für viele im Tourismus eine entscheidende Zeit. Längere Anfahrtszeiten könnten Gäste abschrecken, und auch beim Warentransport müssen zusätzlich Kosten und Verzögerungen eingeplant werden. Die Fragen zur Koordination der zeitgleichen Sperren sind noch offen – das sorgt für Verwirrung und Unsicherheit. Die Mobilität im Gailtal wird deutlich eingeschränkt, und der Grenzverkehr könnte sich als echte Geduldsprobe entpuppen.

Ein Blick in die Zukunft

<pWährend die Straßen in Kärnten aktuell unter die Lupe genommen werden, gibt es auch einen Ausblick auf die kommenden Projekte. Der Straßenbauprogramm 2026 wurde von LH-Stv. Martin Gruber vorgestellt. Mit einem Budget von rund 46 Millionen Euro stehen Instandhaltung, Sanierung und Ausbau von Straßen, Brücken und Radwegen auf dem Plan. Ca. 220 Bau- und Planungsprojekte in über 70 Gemeinden machen deutlich: Hier wird kräftig investiert! Ein Drittel der Projekte hat ein Auftragsvolumen von über 100.000 Euro, und unter den größten Bauvorhaben sind die Generalsanierung der B106 Mölltalstraße und die Sanierung der Mösslerbrücke an der B99 Katschberg Straße. Das klingt vielversprechend!

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Die Vorfreude auf die Verbesserungen ist groß, und auch die „Frühjahrsoffensive“ zielt darauf ab, Projekte zügig umzusetzen. Innovative technische Lösungen, wie die Wiederverwertung von Altasphalt, stehen dabei im Fokus. Zudem wird eine neue digitale Datenplattform eingeführt, um die Projektabwicklung zu optimieren. Kleinere Maßnahmen werden durch die örtlichen Straßenmeistereien in Eigenregie umgesetzt – das sorgt für schnelle Reaktionen vor Ort.