In Kärnten tut sich einiges im Bereich der Wissenschaft und Bildung. Ada Pellert, die seit 15 Monaten Rektorin der Alpen-Adria-Universität (AAU) in Klagenfurt ist, hat beim „Wirtschaftstalk“ der Kleinen Zeitung im Garner Hotel Moser-Verdino kürzlich betont, dass die Universität lange Zeit unter ihrem Wert geschlagen wurde. Ihr Ziel ist es, das Potenzial der Universität weiterzuentwickeln und intelligente Kooperationen zu fördern. Pellert spricht sich auch für eine gemeinsame Nutzung des Wirtschafts- und Wissenschaftsraums aus, um die Stärken der Region zu bündeln. Rund 30 Gäste aus Wissenschaft und Wirtschaft waren bei diesem Event anwesend, das die aktuellen Herausforderungen und Chancen der Kärntner Hochschullandschaft beleuchtet hat. Ein zentraler Punkt, der zur Sprache kam, ist der Mangel an Wohnungen für Studierende, was die Internationalisierung der Hochschulen erschwert. Mehr Informationen dazu finden Sie in der Quelle der Kleinen Zeitung.

Strategische Kooperationen und Sichtbarkeit

Ein weiterer bedeutender Schritt in der Entwicklung der Kärntner Hochschulen ist die Übernahme des Vorsitzes der Kärntner Hochschulkonferenz (KHK) durch Ada Pellert im Dezember 2025. In diesem Rahmen wurde eine umfassende Analyse der Kooperationspotenziale der Kärntner Hochschulen durchgeführt, die zahlreiche komplementäre Stärken aufzeigt. Ziel ist es, neue Kooperationsformen zu entwickeln, um Kärnten als Studien- und Wissenschaftsstandort zu positionieren. In diesem Zusammenhang vertiefen die AAU und die Pädagogische Hochschule Kärnten (PH Kärnten) ihre Zusammenarbeit im Bereich Bildung. Auch zentrale regionale Akteure wie der Bildungshub Kärnten und die Educational Labs sollen in diese Kooperationen eingebunden werden. Hierbei wird besonders Wert auf die Sichtbarkeit der bildungswissenschaftlichen Landschaft Kärntens auf nationaler und internationaler Ebene gelegt, wie im Blog der AAU nachzulesen ist AAU Blog.

Ein weiterer Bereich, in dem die Kärntner Hochschulen gemeinsam an einem Strang ziehen, ist die Digital Health. Die AAU und die Fachhochschule Kärnten (FH Kärnten) arbeiten eng zusammen, um die Gesundheitsversorgung zu modernisieren und patient:innenzentriert zu gestalten. Ein gemeinsames Digital-Health-Symposium findet am 20. Februar statt, um relevante Stakeholder zusammenzuführen und Synergien in Lehre und Forschung zu schaffen.

Internationale Perspektiven und Förderungen

Die Internationalisierung im Bildungsbereich ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Strategie der Kärntner Hochschulen. Die Fachhochschule Kärnten hat kürzlich von der Europäischen Kommission die Legitimation als European University ACE erhalten, was mit Fördergeldern in Höhe von 2,2 Millionen Euro für die Gründung europäischer Hochschulallianzen einhergeht. Der Antrag dazu wurde im Februar 2023 gestellt und die Allianz ACE²-EU besteht aus neun europäischen Hochschulen. Landeshauptmann Peter Kaiser hebt die Bedeutung dieser Entwicklungen für die Bildungs- und Forschungslandschaft in Kärnten hervor. Die Vollmitgliedschaft in der Allianz soll die Integration der FH Kärnten in den Europäischen Bildungsraum fördern und die Strategie 23-30 der FH Kärnten fokussiert auf nachhaltige Entwicklung, Internationalisierung und innovative Bildungsformate. Mehr dazu finden Sie in der News der Kärntner Landesregierung.

Insgesamt lässt sich sagen, dass Kärnten auf einem vielversprechenden Weg ist, seine Hochschullandschaft durch strategische Kooperationen, internationale Allianzen und innovative Ansätze weiter zu stärken. Die kommenden Jahre werden entscheidend sein, um diese positiven Entwicklungen nachhaltig zu verankern.

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