Heute ist der 19.05.2026 und wir blicken gespannt auf die Entwicklungen in Kärnten. Die Landesregierung hat sich entschieden, kräftig in den Schutz vor Naturgefahren zu investieren. Ganze 6,1 Millionen Euro fließen in Projekte, die vor allem im ländlichen Raum den Hochwasserschutz verbessern sollen. Ein Schritt, der in Anbetracht der schwerwiegenden Unwetterereignisse der letzten Jahre unbedingt notwendig ist. Und das ist erst der Anfang!
Besonders im Fokus stehen zwei Großprojekte: Die Verbauung des Lengholzerbachs in Kleblach-Lind und des Maitrattenbachls in Gnesau. Der Lengholzerbach hat sich als besonders anfällig für Hochwasser erwiesen, was durch die heftigen Unwetter in den Jahren 2019, 2020 und 2023 bedingt ist. Hier wird also mit einem Gesamtvolumen von etwa 3,5 Millionen Euro ordentlich in die Hand genommen. Das Land Kärnten steuert 910.000 Euro bei, um den Siedlungsraum Lengholz und die Infrastruktur im Unterlauf zu schützen. Die Maßnahmen, die hier im Rahmen des Schutzwasserverbandes Goldeck von 2026 bis 2028 umgesetzt werden, versprechen Schutz gegen 150-jährliches Hochwasser und Murenabgänge – ein echter Meilenstein für die Region!
Das Projekt Lengholzerbach
Die Notwendigkeit dieser Modernisierungen wird klar, wenn man bedenkt, wie oft die Region in den letzten Jahren unter den Naturgewalten gelitten hat. Für die Wasserwirtschaft und Wildbachverbauung werden 700.000 Euro eingeplant, während 210.000 Euro für Straßen und Brücken vorgesehen sind. Ein kluger Schritt, um die Sicherheit der Anwohner und die Infrastruktur zu gewährleisten. Man darf gespannt sein, wie sich die Arbeiten entwickeln und ob die Bevölkerung auch wirklich von den Verbesserungen profitieren kann.
Doch auch der Maitrattenbachl in Gnesau erhält seine dringend benötigte Aufmerksamkeit. Nach den Starkregenereignissen im Juni 2022, die zu Überflutungen und Erosionen führten, wurde das Projekt ins Leben gerufen. Hier wird mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von etwa 2,6 Millionen Euro gerechnet, wobei das Land Kärnten 650.000 Euro übernimmt. Geplante Maßnahmen sind der Ausbau des Gerinnes, eine Bachumlegung, Filteranlagen für Wildholz und Grobgeschiebe sowie dimensionierte Straßenquerungen. Das wird über den Schutzwasserverband Oberes Gurktal – St. Urban von 2026 bis 2030 realisiert. Auch hier fließen 520.000 Euro in die Wasserwirtschaft und 130.000 Euro in den Schutz der B95 Turracher Bundesstraße. Man kann nur hoffen, dass diese Investitionen das Wasser künftig in geordneten Bahnen halten werden.
Ein Blick auf die Zukunft
Es ist unbestritten, dass das Thema Hochwasserschutz in Kärnten höchste Priorität hat. In einer Zeit, in der Klimaveränderungen immer spürbarer werden, sind solche Maßnahmen mehr als nur ein nettes „Zuckerl“. Sie sind eine Notwendigkeit – die Menschen in den betroffenen Gebieten müssen sich darauf verlassen können, dass ihre Sicherheit nicht dem Zufall überlassen wird. Kärnten zeigt hier ein starkes Engagement, und das ist erfreulich. Vielleicht ist das der Beginn einer neuen Ära, in der der Hochwasserschutz nicht mehr nur als lästige Pflicht, sondern als essenzieller Bestandteil der regionalen Entwicklung betrachtet wird. Es bleibt spannend! Wer weiß, was die nächsten Jahre bringen werden…