Die Schachszene in Hermagor kann auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. Der SC Möbel Zimmermann Hermagor hat die Kärntner Liga Saison 2025/26 am 11. April 2026 mit einem spannenden Unentschieden gegen den Tabellennachbarn aus Wolfsberg abgeschlossen. Mit diesem 4:4 sicherte sich die Mannschaft vorzeitig den Klassenerhalt und beendete die Saison auf einem soliden siebten Platz von insgesamt zwölf Teams.
Rund 200 Denksportler versammelten sich im Gemeindezentrum Nussdorf/Debant, um die Schlussrunde zu feiern. Die Atmosphäre war durchweg positiv, denn der Klassenerhalt stand bereits vor dem letzten Spiel fest. Diese Saison war für Hermagor die siebte erfolgreiche in Folge seit dem Aufstieg im Jahr 2019, und das macht die Leistung umso bemerkenswerter.
Starke Einzelleistungen im letzten Match
Die Begegnung gegen Wolfsberg begann vielversprechend mit zwei schnellen Remisen von Rene Emberger und Wolfgang Stadik auf den Brettern drei und vier. Julian Ramsbacher, der auf Brett fünf spielte, brillierte mit einer cleveren Bauernopfer-Kombination und sicherte sich den Punkt. Sein Bruder David Ramsbacher setzte auf Brett zwei mit einem Turmopfer seinen Gegner stark unter Druck und wurde letztendlich Top-Scorer der Mannschaft mit beeindruckenden sieben Punkten. Auch Anel Hasanagic konnte auf Brett eins klar gewinnen. Leider gab es auf den hinteren Brettern einige knappe Niederlagen, wobei Karlheinz Eckhoff, Norbert Riesz und Valerian Peturnig nicht das gewünschte Ergebnis erzielen konnten.
Schachtraining für Jung und Alt
Die Begeisterung für Schach in Hermagor geht jedoch über die Ligaspiele hinaus. Unter der Leitung von Dietmar Emberger wird jeden Freitag von 15 bis 18 Uhr im Rathaus Hermagor Schachtraining für Kinder und Erwachsene angeboten. Diese Initiative fördert nicht nur das strategische Denken, sondern schafft auch eine Gemeinschaft von Schachliebhabern, die ihre Leidenschaft teilen.
Ein Blick über die Landesgrenzen
Währenddessen sichert sich der SV ASKÖ St. Veit den österreichischen Mannschaftsmeistertitel in der Schach-Bundesliga. Mit vier Siegen in Folge und einem letzten Unentschieden gegen Austria Wien haben sie sich den Titel redlich verdient. Solche Erfolge in der Schachszene zeigen, dass Kärnten nicht nur in der Landesliga aktiv ist, sondern auch auf nationaler Ebene glänzt.
Die Schachgemeinschaft in Hermagor und ganz Kärnten zeigt, dass der Denksport lebendig ist und auch in der Zukunft eine wichtige Rolle spielen wird. Mit talentierten Spielern und engagierten Trainern blickt die Region optimistisch auf die kommenden Herausforderungen und darauf, weitere Erfolge zu feiern.