Haflinger-Herz und Familienbande: Die Erfolgsgeschichte von Johann Sternig in Kärnten
Am 20. Juli 2026 ist es wieder einmal Zeit, die wunderbare Welt der Haflinger zu feiern! In Hermagor, wo die Berge und die Wiesen sich die Hand geben, wurde Johann Sternig aus der Gemeinde St. Stefan im Gailtal als Kärntner Haflingerzüchter des Jahres 2025 ausgezeichnet. Ein echtes Highlight! Die Landwirtschaftskammer Kärnten würdigt damit seine jahrzehntelange, leidenschaftliche Zuchtarbeit und die beeindruckenden Erfolge seiner Haflingerstuten.
Der Beginn dieser Erfolgsgeschichte fand 2002 statt, als die Haflingerstute Montana, mit einem Stockmaß von 143 cm, auf den Hof der Familie Sternig zog. Nicht nur eine Stute, sondern ein echter Grundstein für die Zucht. Ihr Weg in das Stutbuch war alles andere als gewöhnlich: 2003, bei strömendem Regen, musste die Stutbuchaufnahme kurzerhand in den Reitstall Warmbad verlegt werden. Trotz der widrigen Umstände wurde Montana mit 74 Punkten in Zuchtwertklasse 2b+ ins Stutbuch aufgenommen. Das ist schon eine Hausnummer!
Familienbande und Unterstützung
Was wäre der Erfolg ohne die Unterstützung von Familie und Freunden? Johann Sternig, der sich mit Herzblut seiner Zucht widmet, wird seit Jahren von seiner Familie und seinem Nachbarn Rudi Bacher tatkräftig unterstützt. Eine Gemeinschaft, die zusammenhält und sich gegenseitig anfeuert – das merkt man! Besonders bemerkenswert ist die Rolle von Montanas Mutter Minka, die von Rudi Bacher angekauft wurde und ebenfalls in der Zucht eingesetzt wurde. Minka gilt als Stammstute, von der viele Haflingerpferde in Matschiedl abstammen.
Montana selbst hat in den folgenden Jahren viele Fohlen zur Welt gebracht – insgesamt sieben, darunter drei Hengst- und vier Stutfohlen. Man kann sagen, ihre Zuchtlinie hat sich ordentlich vermehrt! Die junge Stute Mira, ein direkter Nachkomme von Montana, hat 2025 den Landessieg bei der Stutbuchaufnahme errungen und sich auch auf Landes- und Bundesebene mehrere Spitzenplatzierungen gesichert. Da läuft einem das Wasser im Mund zusammen, nicht wahr?
Erfolge und Herausforderungen
Der Weg zum Erfolg war nicht immer einfach. Melanie, die Tochter von Johann, präsentierte Montana im Alter von 13 Jahren, sammelte viel Erfahrung im Sattel und bereitete die Stute für ihre späteren Erfolge vor. Auch Hans hat sich im Kutschenfahren ausbilden lassen – ein echter Multitalent! Die Familie hat sich immer weitergebildet und neue Wege gegangen. Das Engagement und die gezielte Zuchtarbeit haben sich am Ende ausgezahlt.
Schließlich bleibt noch zu erwähnen, dass der Großteil der Haflinger in Matschiedl auf Montanas Zuchtlinie zurückgeht, insbesondere die mit „M“ beginnenden Stuten. Ein echter Stammbaum, der die Tradition der Haflingerzüchter in dieser Region lebendig hält. Man könnte fast sagen, dass Montana das Herzstück dieser Zucht ist, die nun bereits über zwei Jahrzehnte besteht.
Und so wird die Geschichte von Johann Sternig und seinen Haflingern weitergehen – mit Leidenschaft, Engagement und einer Prise österreichischer Gemütlichkeit. Die Zukunft sieht rosig aus!
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