In Hermagor tut sich einiges, wenn es um die Wasserrettung geht! Alina Weiss, die mit ihren 21 Jahren bereits eine beeindruckende Rolle im Ehrenamt spielt, hat es geschafft, eine Jugendgruppe aufzubauen, die rund 20 junge Menschen begeistert. Die Wasserrettung Hermagor kann sich glücklich schätzen, solch eine engagierte junge Frau in ihren Reihen zu haben. Alina hat nicht nur die Verantwortung für die Jugendarbeit übernommen, sondern auch die Motivation, die viele abschrecken würde. Sie weiß, was es heißt, einen Verein zu leiten und um die Unterstützung ihrer Familie kann sie sich ebenfalls freuen – auch ihre Geschwister sind mit Herz und Seele bei der Wasserrettung aktiv!

Mit einem bemerkenswerten Engagement organisiert Alina monatliche Treffen, bei denen Ausflüge und Übungen auf dem Programm stehen. Ihr Ziel ist es, junge Menschen zu motivieren, sich neben Schule und Freizeit für die Vereinsarbeit zu engagieren. So ganz nebenbei jongliert sie auch noch das Leben als Mutter und Kleinkinderzieherin. „Das Ehrenamt ist ein Teil meiner Identität“, sagt sie, und das spürt man förmlich! Alina empfindet es als wertvoll, anderen zu helfen und hat gelernt, mit den Herausforderungen umzugehen, die vor allem Frauen im Ehrenamt oft begegnen – wie traditionelle Rollenbilder und hohe Anforderungen. Sie betrachtet diese Herausforderungen als Ansporn und nicht als Hindernis.

Die Bedeutung des Ehrenamts

Alina ist nicht allein auf diesem Weg. Die Wasserrettung ist ein zentraler Bestandteil der Gemeinschaft in Hermagor und zeigt, wie wichtig ehrenamtliches Engagement in der heutigen Zeit ist. Es ist kein Geheimnis, dass die Corona-Pandemie auch den Jugendverbänden stark zugesetzt hat. Ein Forschungsprojekt, das am 1. April 2023 gestartet wurde, beleuchtet die Auswirkungen auf das Engagement junger Menschen. Dabei wird klar, dass ehrenamtliches Engagement nicht nur eine Frage des Wollens, sondern auch des Könnens ist. Gerade nach den Herausforderungen der Pandemie ist es von zentraler Bedeutung, die Erfahrungen und das Wissen älterer Mitglieder an die Jüngeren weiterzugeben.

Die Juleica-Schulung, also die Jugendgruppenleiter*innen-Card, spielt hier eine entscheidende Rolle. Diese Schulungen vermitteln wichtige Kenntnisse in Gruppenpädagogik, rechtlichen Aspekten und dem Kinder- und Jugendschutz. Trotz eines Rückgangs der beantragten Juleicas während der Pandemie, zeigt der Anstieg im Jahr 2022, dass das Interesse an ehrenamtlicher Arbeit wieder wächst. Dennoch bleibt der Bedarf an Ursachenforschung und Folgeneinschätzung bestehen. Alina ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie wertvoll das Engagement in einem Jugendverband ist und wie man es auch in schwierigen Zeiten aufrechterhalten kann.

Alina Weiss ist mit ihrem unermüdlichen Einsatz ein Vorbild für viele junge Menschen in Hermagor. Sie zeigt, dass sich Engagement und Gemeinschaft wunderbar miteinander verbinden lassen – und dass es sich lohnt, für die Belange anderer einzustehen. Irgendwie hat sie es geschafft, in einem spannenden und herausfordernden Umfeld nicht nur eine Jugendgruppe aufzubauen, sondern auch eine starke Gemeinschaft zu formen, die weit über die Wasserrettung hinausgeht. Wer weiß, vielleicht inspiriert sie ja noch viele weitere junge Menschen, sich für das Ehrenamt zu begeistern!

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