Der Muttertagsausflug des Seniorenbunds Steindorf nach Bärnbach war ein wahrer Hochgenuss! Die Sonne strahlte, die Stimmung war heiter und die Mitglieder waren voller Vorfreude, als sie sich auf die Spuren des berühmten Künstlers Friedensreich Hundertwasser begaben. Das Ziel? Die bekannteste Hundertwasserkirche, die St. Barbarakirche, die nicht nur durch ihre bunte Fassade besticht, sondern auch durch die kreative Gestaltung des Künstlers, die die Sinne anregt. Man könnte sagen, hier trifft Kunst auf Spiritualität – ein Ort, der zum Staunen einlädt!

Nach dem inspirierenden Besuch der Hundertwasserkirche führte der Weg ins „Kernbuam-Museum“ beim Schneiderwirt in Voitsberg. Die Gäste wurden dort nicht nur mit guter Musik, sondern auch mit herzlicher Gastfreundschaft begrüßt. Das „Schneiderwirt-Trio“, der Nachfolger der legendären Kern-Buam, sorgte für einen musikalischen Rahmen, der das Herz jedes Volksmusikliebhabers höher schlagen ließ. Die Ausstellung im Museum widmet sich der Karriere dieser Urväter der volkstümlichen Musik und zeigt, wie tief verwurzelt die Tradition in unserer Kultur ist.

Ein Fest für die Sinne

Natürlich durfte auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen! Die Besucher wurden mit köstlichem Essen und erlesenen Getränken verwöhnt. Ein Hoch auf die heimische Küche! Und um den Müttern an diesem besonderen Tag die gebührende Ehre zu erweisen, gab es für jede von ihnen einen Blumengruß. Eine kleine Geste, die große Freude brachte.

Friedensreich Hundertwasser, dessen Werke und Philosophie die Teilnehmer so hautnah erleben durften, war ein Künstler, der weit über seinen Tod hinaus wirkt. Geboren als Friedrich Stowasser in Wien, hat er die Kunstgeschichte der Nachkriegsmoderne entscheidend mitgeprägt. Seine Bildsprache, die durch Spiralen und kräftige Farben besticht, lässt keinen Betrachter kalt. Hundertwasser war ein Vorreiter der ökologischen Architektur und setzte sich vehement für eine menschengerechte Bauweise ein. Seine Visionen von unebenen Böden, Wäldern auf Dächern und Spontanvegetation sind heutzutage aktueller denn je.

Ein unvergängliches Erbe

Sein Engagement für Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit zeigt sich nicht nur in seinen Bauwerken, sondern auch in seinen Manifesten und öffentlichen Äußerungen. Er kritisierte den reinen Funktionalismus und forderte eine Rückkehr zur Natur. So wird deutlich, dass der Besuch der Hundertwasserkirche und des Museums nicht nur ein Ausflug war, sondern eine Reise zu den Wurzeln von Kunst und Natur. Ein Erlebnis, das die Mitglieder des Seniorenbunds sicherlich noch lange in Erinnerung behalten werden.

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