Kükenzauber in Steindorf: Ein spannendes Abenteuer für junge Entdecker
In der Volksschule Steindorf geht es gerade hoch her! Die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Schulstufe erleben ein ganz besonderes Projekt, das ihnen nicht nur die Natur näherbringt, sondern auch die Aufregung des Lebens vermittelt. Klassenlehrerin Monika Schober hat das Küken-Brutprojekt ins Leben gerufen, und das bereits zum dritten Mal. Jutta Jenul aus Leinig hat sich bereit erklärt, 55 Eier sowie den Brutkasten zur Verfügung zu stellen. Wie spannend ist das denn? Die Kinder können kaum erwarten, die ersten Küken schlüpfen zu sehen!
Die Eier liegen sorgsam im Brutkasten, der regelmäßig überwacht wird. Alle zwei Tage werden sie umgeschichtet, damit sich die Küken gut entwickeln können. Nach etwa zehn Tagen kommt das große Highlight: Mithilfe einer Taschenlampe dürfen die Kinder die Eier durchleuchten und die Entwicklung der Küken beobachten. Was für ein Gefühl, die kleinen Lebewesen im Inneren wachsen zu sehen! Am Ende dieses aufregenden Prozesses schlüpfen 29 Küken, und die Kinder dürfen sie durch das Schaufenster beim Brutkasten beobachten. Es ist ein ganz besonderer Moment im Unterricht, der die Augen der Kleinen zum Leuchten bringt.
Ein ganzheitliches Lernerlebnis
Doch das Kükenprojekt ist mehr als nur ein netter Zeitvertreib. Es bietet den Kindern die Möglichkeit, auf anschauliche Weise zu lernen. Durch die Beobachtung der Kükenentwicklung erfahren sie naturwissenschaftliche Inhalte hautnah. Die Kinder übernehmen Verantwortung: Sie kümmern sich täglich um die Eier und später um die Küken. Das fördert nicht nur ihre sozialen Kompetenzen, sondern auch Empathie und Achtsamkeit gegenüber Tieren und der Natur – ein echter Gewinn für die emotionale Bildung!
Ähnlich wie in anderen Schulen, etwa in Sankt Marein, wo ein fächerübergreifendes Projekt über das Schlüpfen von Enten- und Hühnereiern stattfand, ist auch hier der Schlupftermin mit großer Spannung erwartet worden. Die Begeisterung beim Schlüpfen der ersten Küken ist unbeschreiblich. Die Kinder lernen nicht nur die Unterschiede zwischen Enten- und Hühnerküken kennen, sondern können auch ihren Wortschatz erweitern und ihre Ausdrucksfähigkeit durch Gespräche über ihre Beobachtungen verbessern. Das, was sie hier erleben, verbindet Theorie und Praxis – und das auf nachhaltige Weise!
Ein unvergessliches Erlebnis für alle
Für die Schülerinnen und Schüler ist es ein wahres Abenteuer. Sie dürfen die frisch geschlüpften Küken in einem Gehege mit Wärmeplatte, Futter und Wasser unterbringen und erleben Unterricht, der lebendiger nicht sein könnte. Der Umgang mit den Tieren, das Streicheln der Küken, das alles bringt ein Strahlen in die Gesichter der Kinder. Und natürlich werden die Küken an alle Kinder verteilt, die sich um sie kümmern möchten. So bleibt die Freude auch nach dem Projekt lebendig.
Die Dankbarkeit gegenüber allen, die dieses Projekt ermöglicht haben, ist spürbar. Es ist schön zu sehen, wie Bildung und Naturerfahrung hier Hand in Hand gehen und den Kleinen nicht nur Wissen, sondern auch Freude und Verantwortungsbewusstsein vermitteln. Vielleicht wird der eine oder andere von ihnen in Zukunft ein echter Tierfreund oder sogar ein kleiner Biologe!
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