Am ersten Juniwochenende war es endlich soweit: Der 25. Erste-Hilfe-Bundesbewerb des Jugendrotkreuzes fand in Maltschach, Kärnten, statt. Ein Ort, der wie gemacht ist für solch großartige Ereignisse. Unter den strahlenden Sonnenstrahlen und dem glitzernden Wasser des Maltschacher Sees zeigten 28 Teams aus allen neun Bundesländern ihr Können. Hier ging es nicht nur um den Sieg, sondern auch um Teamgeist, Menschlichkeit und vor allem um das, was zählt: Leben zu retten!

Die meisten der Jugendlichen hatten sich zuvor in ihren jeweiligen Landesbewerben bewährt. Es war ein wahres Aufeinandertreffen der Besten! In zwei Kategorien wurden die Bundessieger gekrönt: „Lebensretter:innen“ und „Erste-Hilfe-Meister:innen“. In der ersten Kategorie triumphierte das Team der MS Obdach aus der Steiermark mit einer beeindruckenden Punktzahl von 92,7 %. Ganz dicht gefolgt von den Teams „BG Tamsweg“ aus Salzburg und „Nike‘s“ der MS Kematen aus Tirol, die sich mit jeweils 92,65 % den zweiten Platz sicherten. Wow!

Der Wettkampf der Besten

In der Kategorie „Erste-Hilfe-Meister:innen“ war das Team „MS Pabneukirchen 2“ aus Oberösterreich nicht zu schlagen. Mit 97,85 % der Punkte erkämpften sie sich den ersten Platz. Die HTL Villach, die mit dem Team „Gesundheitsrisiko“ antrat, und das Team „Sillgasse 1“ aus Tirol mussten sich mit dem zweiten Platz begnügen – beide mit 96,33 %. Das ist schon eine ganz ordentliche Leistung!

Alle teilnehmenden Teams erhielten ein Leistungsabzeichen, was für viele eine große Ehre darstellt. Peter Kaiser, der stellvertretende Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes, lobte das Engagement der Jugendlichen. „Euer Einsatz war wirklich bemerkenswert!“, so Kaiser, der die Professionalität der Teilnehmer:innen hervorhob. Sonja Kuba-Lackner, die Leiterin des Österreichischen Jugendrotkreuzes, sprach von einem tollen Teamgeist und der Menschlichkeit, die die Jugendlichen während des Wettbewerbs zeigten. Hier wird klar: Es geht nicht nur um Technik, sondern auch um Herz!

Ein Lernfeld für die Zukunft

Aber das war noch nicht alles! Der Wettbewerb bot eine Reihe von Herausforderungen, bei denen die Teilnehmer:innen ihr Erste-Hilfe-Wissen in inszenierten Notfallsituationen unter Beweis stellen mussten. 150 junge Ersthelfer:innen im Alter von 11 bis 19 Jahren testeten ihre Fähigkeiten an insgesamt zehn Stationen, davon fünf praktische und fünf theoretische. Themen wie die Versorgung von stark blutenden Wunden, Verhalten bei Vergiftungen und Verkehrsunfällen waren nur einige der Herausforderungen, die sie meisterten.

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Die Vielfalt der Teams war ebenfalls beeindruckend. Teams aus verschiedenen Bundesländern, darunter Salzburg mit sieben, Kärnten mit sechs und Tirol mit fünf Teams, traten an. Die kreativen Teamnamen wie „Fünf für Gold“, „Die Roten Helfer“ und „First Aid Girls“ sorgten für gute Stimmung und zeigten den Spaß, den die Jugendlichen an ihrer Aufgabe hatten. So entstand ein buntes Mosaik aus Engagement und Freude am Lernen!

Ein Jux-Bewerb, bei dem die Teams unter anderem einen Spaghetti-Turm bauen und einen Hindernisparcours bewältigen mussten, rundete das Programm ab. Ehrlich gesagt, das klingt nach einer Menge Spaß! Bewertet wurde alles von erfahrenen Erste-Hilfe-Lehrbeauftragten des Roten Kreuzes und des Jugendrotkreuzes. Das ist nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine wertvolle Erfahrung, die die jungen Menschen auf ihrem Weg zu kompetenten Ersthelfer:innen begleitet.

Die Zukunft sieht also rosig aus, wenn man sieht, wie viel Einsatz und Herzblut die nächsten Generationen in das Lernen und die Anwendung von Erste-Hilfe-Maßnahmen stecken. Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten, die diesen Wettbewerb zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben!