Ludmannsdorf feiert mit Kunst und Gemeinschaft: Der neue Platz von Meina Schellander
In Ludmannsdorf, einem charmanten Dorf im Rosental, wurde kürzlich ein neuer Platz eingeweiht, der nicht nur als Ort der Begegnung fungiert, sondern auch die Herzen der Anwohner höher schlagen lässt. Meina Schellander, eine renommierte Objektkünstlerin und Malerin, hat mit ihrem kreativen Touch den „Ludmannsdorfer Rhythmus – Bilčovski ritem“ gestaltet. Die feierliche Eröffnung fand am Dorfplatz beim KiKu, dem Kinder- und Kulturhaus, statt und es war wirklich ein Fest für die Sinne. Besucher strömten herbei, um die neue Gestalt des Platzes zu bewundern – ein wahres Schmuckstück!
Die von Schellander geschaffenen Sitzbänke, die die Buchstaben L U B I tragen (LU für Ludmannsdorf, BI für Bilčovs), sind nicht nur funktional, sondern auch ein künstlerisches Statement. Der Boden des Platzes ziert der Schriftzug „LU BI LU BI LU BI“, kunstvoll in rotem Porphyr und hellem Granit gestaltet. Bürgermeister Manfred Maierhofer würdigte in seiner Ansprache Schellanders jahrzehntelanges Wirken und ihre tiefe Verbundenheit mit der Gemeinde. Es ist schon etwas Besonderes, wenn Kunst, Sprache und Identität so harmonisch miteinander verbunden werden.
Ein Rückblick auf Meina Schellanders Werk
Meina Schellander, geboren am 28. Juli 1946 in Klagenfurt, hat sich als Künstlerin einen Namen gemacht, der weit über die Grenzen Kärntens hinausgeht. Aufgewachsen in bescheidenen Verhältnissen als Tochter einer Schneiderin, war ihr Werdegang alles andere als gewöhnlich. Nach der Matura 1966 studierte sie an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Maximilian Melcher. Ihre ersten großen Schritte in die Kunstwelt machte sie mit dem Projekt „Findling Krastal“ beim Krastaler Symposium 1973, wo sie einen Findling zwischen Felsen hängte.
Die öffentliche Kunst hat für Schellander eine besondere Bedeutung, und das zeigt sich klar in ihren Platzgestaltungen und Installationen. Ihre Arbeiten reflektieren nicht nur ihre eigene Geschichte, sondern auch die Beziehung zwischen Kunst und Gesellschaft. 2007 installierte sie „Konnexion 1“ im Dom zu Maria Saal, eine Hommage an ihre Mutter, die von gelben Fäden umgeben war. Es ist kaum zu fassen, wie viel Gefühl und Tiefe in ihre Werke fließen!
Ein kultureller Mittelpunkt
Der neue Platz in Ludmannsdorf ist ein kultureller Mittelpunkt, der Kunst und Identität vereint. Bei der Eröffnung wurde zudem der Film „Meina Schellander – biegen brechen kippen gleiten“ von Peter Putz gezeigt – ein weiterer Beweis für Schellanders Einfluss auf die regionale Kunstszene. Die Besucher konnten sich von ihrer Kreativität inspirieren lassen.
Aber nicht nur Kunst und Kultur stehen in Ludmannsdorf auf der Agenda. Im Ortsgebiet gab es kürzlich auch einen Vorfall, bei dem zwei Fahrzeuge kollidierten, und ein Lenker fuhr auf einen Wanderweg und blieb mit seinem Auto stecken. Solche kleinen Abenteuer gehören anscheinend zum Dorfleben dazu.
Und während die Kunstszene in Ludmannsdorf floriert, wird in Reichenfels ein neuer Bildungscampus errichtet, was zeigt, dass die Region nicht nur kulturell, sondern auch bildungspolitisch auf der Überholspur ist. Für die Familien gibt es zudem ein Gewinnspiel für die Familien-Hochschaubahn von Lilis Welt im Wiener Prater, die 2027 eröffnet werden soll.
Es ist spannend zu sehen, wie sich Ludmannsdorf entwickelt. Der Platz von Meina Schellander ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie Kunst das Leben in einem kleinen Dorf bereichern kann. Es bleibt nur zu hoffen, dass dieser Ort der Begegnung noch viele Geschichten erzählen wird!
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