Heute ist der 25. Mai 2026, und es ist ein ganz besonderer Tag in Rust – die letzte Staffel von „Immer wieder sonntags“ startet in wenigen Tagen. Ein Abschied, der nicht nur die Herzen der Fans berührt, sondern auch die Musikwelt aufmischen wird. Nach mehr als zwei Jahrzehnten, in denen der charmante Moderator Stefan Mross die Show prägte, zieht sich der beliebte Entertainer in den TV-Ruhestand zurück. „Immer wieder sonntags“ wird abgesetzt, und das ist ein echter Wendepunkt in der Geschichte der deutschen Musiksendungen.
Die Sommerhitparade erlebte in den letzten Jahren eine Reihe von Veränderungen. Der SWR hat das Konzept der Sendung grundlegend überarbeitet, um den immer lauter werdenden Stimmen der Kritiker gerecht zu werden, die die Duelle zwischen Volksmusik-Talenten und Popschlager-Künstlern infrage stellten. Der Sieg von Willy Pichay im Jahr 2025 hat die Diskussionen noch angeheizt – ein Volksmusiker, der die Popschlager-Szene ordentlich durcheinanderwirbelt. Es war höchste Zeit für eine Reform, die den Wettbewerb gerechter gestalten soll.
Ein neues Konzept für die Sommerhitparade
Ab dem 31. Mai 2026 treten in der neuen Sommerhitparade 13 Kandidaten in zwei unterschiedlichen Genre-Blöcken gegeneinander an. Im ersten Block, der die ersten sechs Sendungen füllen wird, stehen Volksmusik-Künstler im Mittelpunkt. Namen wie die „Jungen Wölfe“ aus Österreich, Marvin Markel aus dem Schwarzwald und die Burgenländerin Sabrina Kulovits werden die Bühne rocken. Jeder von ihnen bringt seinen eigenen, unverwechselbaren Stil mit – von „Heit gemma Sommerhaserl schauen“ bis hin zu „Festlzeit“.
Der zweite Block, der die Sendungen sieben bis elf umfasst, lässt Popschlager-Künstler wie Lucy P., Kieran Kaiser und Sonny Kay aufeinanderprallen. Hier wird es heiß hergehen, wenn die Talente ihre eingängigen Melodien präsentieren, um die Zuschauer für sich zu gewinnen. Das Televoting bleibt ein unverzichtbarer Teil des Formats – nach jedem Auftritt können die Fans für ihre Favoriten abstimmen. Die Spannung wird bis zur letzten Sekunde steigen, wenn im Finale (Sendung 12) die Sieger der beiden Blöcke gegeneinander antreten, um den Sommerhitkönig 2026 zu küren. Das wird ein Fest der Musik, das man nicht verpassen sollte!
Ein Blick in die Geschichte der Musiksendungen
„Immer wieder sonntags“ ist nicht das einzige Format, das über die Jahre das Fernsehprogramm geprägt hat. Seit seiner Erstausstrahlung am 11. Juni 1995 hat die Show einen festen Platz in den Herzen der Zuschauer. Doch es gibt noch viele andere Musiksendungen, die die deutsche TV-Landschaft bereichert haben. Von „ZDF Hitparade“ über „Achims Hitparade“ bis hin zu „Feste der Volksmusik“ – all diese Sendungen haben Generationen von Musikliebhabern begeistert.
Besonders hervorzuheben ist der „Bundesvision Song Contest“, der von 2005 bis 2015 stattfand. Hier trat Deutschland in einem musikalischen Wettstreit gegen andere Bundesländer an – eine schöne Abwechslung, die die Vielfalt der deutschen Musikszene feierte. Auch die „disco“ und der „Beat-Club“ haben mit ihren innovativen Konzepten und unvergesslichen Auftritten unzählige Zuschauer in ihren Bann gezogen.
Nun heißt es also Abschied nehmen von „Immer wieder sonntags“. Die letzte Staffel verspricht, ein unvergessliches Erlebnis zu werden. Ob Volksmusik oder Popschlager – die Zuschauer können sich auf einen spannenden Wettbewerb freuen, der die Tradition fortführt, die Stefan Mross über die Jahre so liebevoll gepflegt hat. Also, schaltet ein und lasst euch von der Musik mitreißen!