Am 5. Juli 2026 war es endlich soweit! Die Vernissage zur Ausstellung „Die Sprache des Metalls“ von Siegfried Rabanser fand im Kunsthaus Rust statt. Ab 16:00 Uhr verwandelte sich die Kirchengasse 9 in ein Mekka für Kunstliebhaber. Rabanser, ein österreichischer Kunstschmiedemeister und Bildhauer, ist bekannt für seine einzigartigen Skulpturen, die mit viel Liebe zum Detail aus Metall, insbesondere Aluminium, entstehen. Seine Werke sind nicht nur Kunst, sie erzählen Geschichten – Geschichten von Tradition und Innovation, die in jedem Stück stecken.

Die Ausstellung zeigt eine beeindruckende Sammlung abstrakter Arbeiten und Objekte aus Aluminium, Eisen, Leder und Glas. Es ist faszinierend zu sehen, wie Rabanser traditionelles Handwerk mit experimenteller Kunst verbindet. Seine prozesshaften Werke nutzen die Vielseitigkeit von Formen und Oberflächenstrukturen, was sie umso spannender macht. Hier begegnen sich handwerkliches Geschick und kreative Freiheit, und man fragt sich unweigerlich, wie viele Ideen wohl in einem einzigen Stück stecken.

Ein Blick auf Reinhard Lettl

Auch der burgenländische Bildhauer Reinhard Lettl war Teil dieser Ausstellung. Ein Autodidakt, Jahrgang 1962, der in den letzten Jahren kontinuierlich an seinen Fähigkeiten gearbeitet hat. Seine erste Skulptur aus Sandstein schuf er 2005, und seither hat er sich in der Bildhauerei immer weitergebildet. In Rust präsentiert er Werke, die sich auf erdige, steinige und holzige Materialien konzentrieren. Man kann förmlich spüren, wie viel Leidenschaft und Hingabe in seinen Arbeiten steckt.

Die Kombination dieser beiden Künstler ist ein echtes Highlight der Ausstellung. Rabanser und Lettl zeigen, wie vielfältig und spannend die Welt der Metall- und Steinskulpturen sein kann. Es ist ein Fest für die Sinne, das die Besucher zum Staunen bringt. Und um das Ganze abzurunden, sorgt Bernhard „Wolfsheart“ Weilguni, ein international anerkannter Weltmusiker, mit seiner musikalischen Umrahmung für die perfekte Atmosphäre. Die Klänge seiner indianischen Liebesflöte umhüllen den Raum und verleihen der Vernissage eine besondere Note. Mit über 16 Alben in seinem Koffer und einem Preis bei den Native American Music Awards kann man sich vorstellen, wie sein Spiel die Herzen der Zuhörer berührt.

Kunst und Kultur in Rust

Die Ausstellung im Kunsthaus Rust ist nicht nur ein Ort der Begegnung mit Kunst, sondern auch ein Fenster zu den vielfältigen Strömungen der zeitgenössischen Kunst in Österreich. Künstler, die sich ihrer Tradition bewusst sind und dennoch neue Wege gehen, prägen die Szene und machen sie lebendig. Ein Besuch hier ist nicht nur für Kunstliebhaber ein Muss! Man kann sich inspirieren lassen, neue Perspektiven gewinnen und vielleicht sogar das ein oder andere Stück für sich entdecken.

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Und wenn man schon in der Gegend ist, sollte man sich auch einen Abstecher zur Galerie bei der Albertina nicht entgehen lassen, die sich in der Wiener Innenstadt befindet. Sie bietet eine beeindruckende Sammlung von Jugendstil-Exponaten und Arbeiten der österreichischen klassischen Moderne. Wer weiß, vielleicht findet sich dort das nächste große Kunstwerk, das einem den Atem raubt.

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