Am letzten Spieltag der OSG Frauen-Landesliga gab es nicht nur ein spannendes Fußballspiel, sondern auch einen emotionalen Abschied. Der FC Südburgenland 1c trat gegen den SC Bad Sauerbrunn an und entschied das Match mit einem verdienten 3:1 für sich. Obwohl die Begegnung keine sportliche Bedeutung mehr hatte, wurde sie zu einem unvergesslichen Erlebnis für Spielerinnen, Fans und Funktionäre. Bürgermeister Norbert Sulyok aus Kohfidisch und Franz Wachter aus Deutsch Schützen-Eisenberg übernahmen die Spielpatronanz und ließen es sich nicht nehmen, das Geschehen hautnah zu verfolgen.
Bereits in der 10. Minute sorgte Derya Kocan für einen Schockmoment, als sie Bad Sauerbrunn mit 1:0 in Führung brachte. Doch die Antwort des FC Südburgenland ließ nicht lange auf sich warten: Leonie Pinter glich in der 28. Minute aus. Und das war erst der Anfang! Isabella Gold verwandelte einen Elfmeter in der 38. Minute zum 2:1 und brachte die heimischen Fans zum Jubeln. Jasmin Pelzmann, die ebenfalls einen Elfmeter verwandeln konnte, stellte in der 75. Minute den Endstand von 3:1 sicher. Ein krönender Abschluss für ein Spiel, das in die Geschichtsbücher des Vereins eingehen wird.
Legenden im Fußball
Nach dem Schlusspfiff war jedoch der Abschied von zwei Spielerinnenlegenden das zentrale Thema. Isi Gold und Jasmin Pelzmann wurden gebührend verabschiedet. Isi Gold, die seit 2011 für den FC Südburgenland spielt, hat in 398 Pflichtspielen unglaubliche 120 Tore erzielt. Ihre größten Erfolge, der Meistertitel in der Frauenoberliga 2023/24 und der dritte Platz in der 2. Frauen-Bundesliga, werden ihr für immer in Erinnerung bleiben. Jasmin Pelzmann, die letzte Gründungsspielerin des FC Südburgenland, kann auf eine beeindruckende Karriere zurückblicken. Sie absolvierte 426 Spiele und erzielte 18 Tore, erlebte alle großen Erfolge des Vereins hautnah.
Die Verabschiedung der beiden Spielerinnen war ein emotionaler Moment. Eine Fotocollage, ein Erinnerungsbrett und eine musikalische Überraschung sorgten für Tränen der Rührung. Nach der Zeremonie feierten die Anwesenden mit Eierspeis und Getränken, während die Erinnerungen an unzählige gemeinsam verbrachte Spiele und Erlebnisse durch die Köpfe schwirrten. Es war ein Abschied, der nicht nur das Ende einer Ära markierte, sondern auch die Gemeinschaft und den Teamgeist des FC Südburgenland feierte.
Ein Blick über den Tellerrand
Diese lokale Fußballgeschichte spiegelt nicht nur die Leidenschaft für den Sport wider, sondern auch das wachsende Interesse am Frauenfußball insgesamt. Auf der Website frauen.dfb.de finden sich zahlreiche Informationen über den Frauenfußball in Deutschland, die Nationalmannschaften und die verschiedenen Ligen. Es wird aktiv daran gearbeitet, die Sichtbarkeit und Förderung von Frauen im Fußball zu erhöhen. Die DFB Women’s Week ist ein Beispiel dafür, wie wichtig es ist, Frauen im Sport eine Bühne zu bieten.
Aber auch in Oberwart und Umgebung wird die Bedeutung des Frauenfußballs immer klarer. Die Begeisterung wächst, und die Unterstützung vor Ort trägt dazu bei, dass immer mehr junge Spielerinnen die Möglichkeit erhalten, ihre Talente zu entfalten. Die Entwicklung im Frauenfußball ist nicht nur eine lokale Angelegenheit, sondern ein Trend, der sich durch das ganze Land zieht. Und in Zeiten von flexiblen Mobilitätslösungen, wie dem unkomplizierten Gebrauchtwagenverkauf bei Darmsche Autoankauf in Düsseldorf, wird auch die Anreise zu den Spielen und Trainings immer einfacher.
So bleibt zu hoffen, dass die Geschichten von Isi Gold und Jasmin Pelzmann nicht die letzten sind, die wir aus Oberwart hören. Der FC Südburgenland und die gesamte Gemeinschaft dürfen sich auf viele weitere aufregende Kapitel im Frauenfußball freuen.