In Bad Sauerbrunn tut sich was! Das neue Gemeindezentrum steht kurz vor der Vollendung und es ist mehr als nur ein hübsches Gebäude. Hier entsteht ein Ort, der das Herz der Gemeinde schlagen lassen soll. Die Eröffnung der Raiffeisenbank ist für Juli 2025 geplant, gefolgt von der Eröffnung des Gemeindeamts im September 2025. Da wird nicht nur die Bankfiliale ein Blickfang, auch ein Post Partner und ein großer Veranstaltungssaal sind in Planung – das klingt nach einem echten Treffpunkt für die Leute aus der Umgebung!
Der Standort hat eine interessante Vergangenheit. Früher war hier ein Nahversorger ansässig, der nun Platz für diese neue Vision macht. Die ersten Überlegungen zur Umgestaltung mit der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (OSG) reichen bis ins Jahr 2014 zurück. Ein Architekturwettbewerb, der zwischen 2017 und 2018 stattfand, zog 18 Architekturbüros an und schließlich wurde der Entwurf von „Kosaplaner“ aus Leobersdorf ausgewählt. Trotz finanzieller Herausforderungen wird das Projekt nun in enger Zusammenarbeit mit der OSG umgesetzt. Hier zeigt sich, wie wichtig Gemeinschaftsprojekte für die Entwicklung einer Region sind.
Innovationen und nachhaltige Lösungen
Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Nachhaltigkeit des Baus. Der Neubau wird mit einem Fernwärmeanschluss, Dachbegrünung und einer Photovoltaikanlage ausgestattet. Dies alles macht das Gemeinschaftszentrum nicht nur modern, sondern auch umweltfreundlich. Mit Gesamtinvestitionskosten von etwa 6,5 Millionen Euro zeigt sich, dass hier nicht gekleckert, sondern geklotzt wird! Ein bereits fertiggestellter Veranstaltungssaal kann flexibel genutzt werden – ideal für alles von Gemeinderatssitzungen bis hin zu Feiern. Die Möglichkeit, den Saal durch eine mobile Trennwand in zwei Bereiche zu unterteilen, ist ein zusätzliches Plus.
Außerdem wird der Neubau mit dem alten Rathaus verbunden, das gerade nach Denkmalschutzrichtlinien revitalisiert wird. Im alten Rathaus sollen verschiedene Praxen im Gesundheitsbereich unterkommen – ein echter Gewinn für die Bürger. Aber das ist noch nicht alles! Neben dem alten Rathaus sind auch zehn Wohnungen geplant, was zeigt, dass hier wirklich an die gesamte Gemeinschaft gedacht wird.
Ein Teil eines größeren Ganzen
Die Fertigstellung des gesamten Gebäudekomplexes ist für Ende September 2026 vorgesehen. Diese Entwicklung fügt sich wunderbar in die breite Palette von städtebaulichen Projekten ein, die nicht nur in Österreich, sondern auch in Deutschland gefördert werden. Das Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ hat das Ziel, innovative und konzeptionelle Projekte zu unterstützen, die national oder international wahrgenommen werden. Hierbei liegt der Fokus auf baulichen Herausforderungen und der Schaffung von hohen Standards in der Stadtentwicklung.
Die Vielzahl an Projekten, die seit 2014 ins Leben gerufen wurden, zeigt, wie wichtig es ist, nicht nur neue Gebäude zu schaffen, sondern auch bestehende Strukturen zu revitalisieren und öffentliche Räume aufzuwerten. Diese Herangehensweise fördert nicht nur die Inklusion und Teilhabe der Bürger, sondern schafft auch eine Atmosphäre, in der Gemeinschaft und Kultur gedeihen können.
In Bad Sauerbrunn wird nicht nur ein neues Gebäude errichtet, sondern es entsteht ein lebendiger Ort der Begegnung, der die Menschen zusammenbringen soll. Es bleibt spannend, was die kommenden Monate bringen und wie das neue Zentrum das Leben in der Gemeinde prägen wird.