Am 26. April 2026 kam es im Güssinger Stadion zu einem packenden Duell in der II. Liga Süd, als der SV Güssing auf den UFC Markt Allhau traf. Für die Gastgeber war es ein Spiel, das sie dringend gewinnen wollten, um sich aus der Abstiegszone zu befreien. Doch trotz eines kämpferischen Auftritts musste Güssing eine 3:5-Niederlage hinnehmen. Ein Ergebnis, das die Probleme der Mannschaft unter Trainer Lukas Haas gnadenlos offenlegte.
Schon in der 11. Minute brachte Alexandru Liuba die Gäste aus Markt Allhau in Führung. Güssing antwortete jedoch prompt durch Blaz Bagola, der in der 14. Minute ausglich. Anscheinend waren die beiden Teams auf einem ähnlichen Niveau, doch die Gäste sollten sich als besonders effizient erweisen. Liuba schnürte einen Doppelpack innerhalb von nur zwei Minuten und stellte die Weichen auf Sieg für Markt Allhau. Cristian Cardoso erhöhte kurz vor der Halbzeit auf 1:4. Güssing zeigte zwar Engagement und erzielte in der zweiten Halbzeit zwei Tore durch Roman Rasser, doch das war nicht genug, um den Rückstand wettzumachen.
Trainerstimmen und Auswertung
Trainer Lukas Haas äußerte sich nach dem Spiel über die überragende Chancenauswertung von Markt Allhau und kündigte an, dass Güssing dringend an seiner Defensivarbeit arbeiten müsse. „Wir hatten enorme Probleme, insbesondere gegen die Flügelspieler“, so Haas. Die Defensive wirkte oft ungeordnet, und diese Schwächen wurden von den cleveren Gästen gnadenlos ausgenutzt. Positiv für Güssing bleibt jedoch, dass sie nach langer Durststrecke wieder drei Tore erzielen konnten. Mit 15 Punkten nach 24 Runden bleibt der SV Güssing jedoch auf dem 16. Rang, während Markt Allhau mit 28 Punkten auf Platz 11 verweilt.
Ein Blick zurück zeigt, dass Güssing in den letzten Begegnungen gegen Markt Allhau oft das Nachsehen hatte. Im Juni 2025 verlor der SV Güssing bereits mit 1:2 gegen die gleiche Mannschaft. Damals war es Julian Psihoda, der die Gäste in Führung brachte, bevor Lukas Haas den Ausgleich erzielte. Doch nur eine Minute später stellte Balazs Horvath den alten Abstand wieder her, was die Güssinger in der Schlussphase nicht mehr umbiegen konnten. Diese Erfahrungen scheinen sich in die Köpfe der Spieler eingegraben zu haben, was sich auch heute wieder zeigte.
Ein Ausblick für Güssing
Die aktuelle Saison der II. Liga Süd läuft nun schon mehrere Monate, und die Zeit drängt, um die notwendigen Anpassungen vorzunehmen. Trainer Haas betont die Notwendigkeit für mehr Kompaktheit und konsequentere Defensivarbeit über 90 Minuten. In den kommenden Spielen wird es entscheidend sein, ob Güssing aus den gemachten Fehlern lernt. Die Konkurrenz schläft nicht, und ein schnelles Umdenken könnte die Wende bringen, die man so dringend benötigt.
Die kommenden Wochen werden für den SV Güssing also alles andere als einfach. Doch mit dem richtigen Ansatz und der Bereitschaft, aus den Niederlagen zu lernen, könnte das Team vielleicht doch noch den Schalter umlegen und für positive Überraschungen sorgen. Die Fans in Güssing hoffen auf bessere Zeiten und darauf, dass ihr Team bald wieder in der Tabelle nach oben klettert.