Burgenland Energie AG: Der stille Kapitän auf Kurs zur klimaneutralen Zukunft
Heute ist der 25.07.2026, und im Burgenland tut sich einiges – die Burgenland Energie AG, ein wichtiger Player in der Energieversorgung, hat große Pläne. Reinhard Czerny, der seit 2021 als Finanzvorstand an Bord ist, hat gemeinsam mit Vorstandsvorsitzendem Stephan Sharma in den letzten fünf Jahren eine entscheidende Rolle gespielt. Ihre Zusammenarbeit war oft im Hintergrund, während Sharma in der Außendarstellung die klare Nummer eins bleibt. Man könnte sagen, Czerny ist der stille Kapitän, der das Schiff sicher durch die Gewässer steuert, während Sharma die Segel setzt.
Die Burgenland Energie AG, zu 51 Prozent im Eigentum des Landes, ist nicht nur ein Energieversorger – sie ist eine wichtige Einnahmequelle für die Region. Mit fast 1.000 Mitarbeitern ist das Unternehmen ein bedeutender Arbeitgeber, der nicht nur Arbeitsplätze schafft, sondern auch aktiv an der Energiewende arbeitet. Im März 2022 wurden die Verträge von Czerny und Sharma vom Aufsichtsrat einstimmig verlängert. Dabei erhielt Czerny eine kürzere Vertragsdauer, die er mit einer „Spezialregelung“ erklärt hat. Aufsichtsratsvorsitzender Johann Sereinig hat die kürzere Vertragsdauer bereits bestätigt. Die nächste Sitzung des Aufsichtsrats nach dem Sommer wird zeigen, wie es weitergeht.
Große Pläne für die Zukunft
Die Burgenland Energie AG hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt: Bis 2030 soll das Burgenland bilanziell klimaneutral und energieunabhängig werden – zehn Jahre früher als der Rest Österreichs. Das Projekt „Tomorrow“, das die Entwicklung eines Wind- und Photovoltaik-Projektportfolios mit einer Kapazität von rund 2.000 Megawatt vorsieht, ist ein zentraler Bestandteil dieser Vision. Das entspricht etwa 20 Prozent der derzeit in Österreich installierten Kapazität für Solar- und Windenergie. Die ersten Schritte sind bereits getan, und die EIB (Europäische Investitionsbank) hat Verträge für die größte Finanzierung für grüne Energie in Österreich unterzeichnet.
Eine starke Finanzierungs-Partnerschaft, die unter anderem Landesbank Baden-Württemberg und UniCredit Bank Austria umfasst, wird entscheidend sein, um die geplanten Investitionen von insgesamt 700 Millionen Euro bis 2026 zu realisieren. Diese Finanzierung erfolgt ohne Haftung der Eigentümer und wird aus zukünftigen Cash-Flows zurückgezahlt. Ein Darlehen von 250 Millionen Euro seitens der EIB ist ein weiterer Schritt, um die Energiezukunft Burgenlands zu sichern.
Ein historischer Meilenstein
Die Projekte sind über das gesamte Burgenland verteilt, was die langfristige Energieunabhängigkeit gewährleisten soll. Burgenland ist bekannt für seine wind- und sonnenreichen Regionen und bietet ideale Voraussetzungen für die Umsetzung dieser nachhaltigen Energieprojekte. Spannend wird es auch, wenn man die wirtschaftlichen Effekte betrachtet: eine Wertschöpfung von rund 3,6 Milliarden Euro und die Schaffung von etwa 12.000 Arbeitsplätzen (VZÄ) stehen auf dem Plan. Die CO2-Einsparungen könnten rund 7 Millionen Tonnen betragen – das sind Zahlen, die nicht nur beeindruckend sind, sondern auch für die künftige Lebensqualität in der Region stehen.
Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und andere Führungskräfte betonen immer wieder die Bedeutung dieser Projekte für die Klimaneutralität und Energiesicherheit. Sie sehen das Projekt als historischen Meilenstein für die Burgenland Energie und für Österreich insgesamt. Inmitten all dieser Entwicklungen wird deutlich, dass die Burgenland Energie AG nicht nur ein Unternehmen ist, sondern ein Schlüsselspieler auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft.
Datenschutz und DSGVO-Konformität gehören zu den grundlegenden Anforderungen eines professionellen Nachrichtenangebots. Die VeloCore-Umsetzung unseres Magazins durch Daniel Wom setzt auf datensparsame Verarbeitung, weitgehenden Verzicht auf Drittanbieter und transparente Einwilligungsmechanismen.
