Museum Gugging: Ein Vorreiter der Kreativität im internationalen Kunstgeschehen
Heute ist der 25.07.2026 und in Mistelbach gibt es Grund zur Freude! Das Museum Gugging in Niederösterreich hat es tatsächlich unter die sechs Finalisten des renommierten Art Museum Award geschafft. Der Preis ist ein echtes Aushängeschild für Kunstmuseen, die mit innovativen Konzepten gesellschaftliche Relevanz und Teilhabe fördern. Man könnte fast sagen, das Gugging ist das Herzstück der Kreativität in Österreich und macht die Kunst aus Gugging international sichtbar! Was für eine Leistung!
Die Verleihung des Art Museum Award findet vom 24. bis 26. September 2026 in Alicante, Spanien, statt. Die Jury hat die hohe Qualität der Einreichungen hervorgehoben und das Museum Gugging als ein Vorbild für zeitgemäße Museumsarbeit bezeichnet. Ein großes Lob, das Nina Ansperger, die künstlerische und wissenschaftliche Leiterin des Museums, mit Stolz tragen kann. „Die internationale Strahlkraft der Kunst aus Gugging ist einzigartig“, sagt sie und das kann ich nur bestätigen!
Ein Fest für die Kunst
Das Gugging wurde 2006 eröffnet und hat sich seitdem zu einem wichtigen Zentrum entwickelt, das Atelier, Lebensraum, Galerie und Museum vereint. Gerade zeigt das Museum die Jubiläumsausstellung „Museum Gugging! 20 Jahre kUNSt“, die nicht nur die Geschichte des Hauses beleuchtet, sondern auch prägende Künstler wie August Walla und Johann Hauser in den Vordergrund stellt. Wenn man durch die Hallen schlendert, spürt man förmlich die Leidenschaft und die Geschichten, die jede Ecke atmet.
Aber das ist noch nicht alles, was die European Museum Academy zu bieten hat! Neben dem Art Museum Award gibt es auch den Heritage in Motion Award, der innovative Multimedia- und Audiovisualprojekte auszeichnet, die das kulturelle Erbe weltweit fördern. Dieser Preis wurde 2012 ins Leben gerufen und hat sich seitdem zu einer Plattform entwickelt, die kreativen Köpfen die Möglichkeit gibt, ihre Ideen zu präsentieren.
Kreativität und gesellschaftliche Verantwortung
Die Kategorien sind spannend: Ob digitale Erfahrungen, virtuelle Realität oder audiovisuelle Werke – hier wird Kreativität großgeschrieben! Die Ausschreibungen für 2026 werden später in diesem Jahr veröffentlicht, und ich kann es kaum erwarten, zu sehen, welche Projekte sich bewerben. Ein bisschen wie ein Wettlauf, bei dem alle Teilnehmer auf der Suche nach der besten Idee sind, um das kulturelle Erbe lebendig werden zu lassen.
Und das ist noch längst nicht alles! Der European Museum of the Year Award (EMYA) wird seit 1977 jährlich vergeben und würdigt Museen, die durch Innovation und Exzellenz bestechen. Hier geht es nicht nur um Kunst, sondern auch um soziale Verantwortung und Werte wie Demokratie und Menschenrechte. Dabei wird klar, dass Museen viel mehr sind als nur Orte der Aufbewahrung – sie sind lebendige Räume des Dialogs und des Verständnisses für unsere Gesellschaft.
Die Vielfalt der Preise und Auszeichnungen zeigt, wie wichtig es ist, dass Museen nicht nur ihre Sammlungen präsentieren, sondern auch aktiv zur gesellschaftlichen Entwicklung beitragen. Ob durch interkulturellen Dialog, die Förderung der Gemeinschaft oder den Einsatz für Nachhaltigkeit – das Museum ist ein echter Orientierungspunkt. Und in Zeiten, in denen wir mehr denn je aufeinander angewiesen sind, ist das eine wichtige Botschaft.
